Change-Fitness-Studie

Studien

2010 hat Mutaree das Forschungsprojekt Change-Evolution 2020 ins Leben gerufen. Seither untersucht Mutaree im Rahmen der Studienreihe gemeinsam mit dem Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen alle zwei Jahre umfassend und tiefgehend die Change-Fitness von Unternehmen auf den drei Hierarchiestufen Unternehmensleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter. Das zentrale Forschungsanliegen ist, die aktuelle Situation von Veränderungsprozessen in Organisation zu ermitteln sowie deren Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit differenziert und wissenschaftlich zu erfassen und zu bewerten.

Change-Fitness-Studie 2020/2021 - Beobachtungen aus Pre-Pandemiezeiten bis zu Zeitenbruch und darüber hinaus

Jetzt sind wir angekommen - am Ende unserer Forschungsreise, zeitltgleich mit dem Beginn der Pandemie in unseren Breitengraden. Die Krise markiert einen Zeitenbruch und ist ein Ereignis, das massivste Veränderungen in allen Bereich initiiert. Alles wird anders! Neue Einflüsse und Rahmenbedingungen sind so nah an uns herangekommen, dass sie uns jetzt zum Handeln zwingen - nachhaltig.

Wir haben uns in den vergangenen Jahre in unseren Change-Fitness-Studien mit vielen disruptiven Entwicklungen beschäftigt und eine stetig steigende Veränderungsdynamik beobachten können. Wirtschaftskrisen, Digitalisierung, Klimakatastrophen und die demographische Entwicklung hatten und haben großen Einfluss. Wir konnten beobachten, dass die Zeit, die bleibt, sich zu verändern, immer kürzer wird, dass die Tiefe und Breite der Veränderungen sich stetig ausdehnt, und dass die Einschläge in immer kürzeren Abständen erfolgen.

Dies ist die Vergangenheit. Wir haben über einen Zeitraum von 10 Jahren die Change-Fitness im Pre-Pandemiezeitalter analysiert. Die Change-Fitness-Studie 2020/2021 markiert das Ende unseres Forschungsprojektes "Change-Evolution 2020", in dem wir insgesamt 1.803 Teilnehmer seit 2010 alle zwei Jahre über ihren Status-Quo und damit auch über die Fortschritte und Defizite im Umgang mit Veränderungen befragt haben.

In der aktuellen Studie werfen wir einen Blick auf den Staus-Quo bis zum wohl einschneidensten Zeitenbruch in unserer Geschichte. Wir eröffnen Perspektiven und beschreiben Herausforderungen, die sich aus den Gegebenheiten der Change-Fitness 2020/2021, den bislang erkennbaren Lerneffekten und aus den neuen Rahmenbedingungen ableiten lassen, spiegeln die Ergebnisse an der aktuellen Situation und lassen Experten zu Wort kommen.

An der Change-Fitness-Studie 2020/2021 haben insgesamt 200 Personen aus dem Top-Management, dem mittleren Management und der Mitarbeiterschaft teilgenommen. Die Erfolgsquote im Umgang mit Veränderungen wird um einiges schlechter eingeschätzt als in den Vorjahren.

Legt man eine Zielerreichung von 75% bis 100 % zugrunde so wurden in dieser Studie mit 16 % der schwächste Wert der letzten 10 Jahre ermittelt. Die durchschnittliche Erfolgsquote liegt in den letzten 10 Jahren bei 22,16 %. Diese beiden Werte, insbesondere aber der aktuelle Abwärtstrend stellt uns als Gesellschaft, als Unternehmen, als Organisation aber auch ganz individuell vor enorme Herausforderungen in den kommenden Zeiten.

Untermauert wird diese Bewertung von der aktuellen Selbsteinschätzung auf die Frage "Wie change-fit schätzen Sie Ihr Unternehmen auf einer Skala von 1 (gar nicht) bis 10 (außerordentlich ein)?" Aktuell schätzen sich nur 4 %. der Befragten als change-fit (3 % mit einem Wert von 9 und 1 % mit einem Wert von 10) ein. 2018/2019 5,3 % der Befragten.

Diese und weitere spannenden Ergebnisse find Sie in unserer Change-Fitness-Studie 2020/2021. Sie haben weiterführendes Interesse an der Studie? Dann schreiben Sie uns unter info@mutaree.com. Und ausgewählte Ergebnisse finden Sie hier:

Change-Fitness-Studie 2020/2021 Infogramm.pdf

Change-Fitness-Studie 2018/2019 - Ambidextrie: Mit beiden Händen Organisationen verändern. Die Gleichzeitigkeit von Innovationsorientierung und Prozessverbesserung effektiv bewältigen

Nur 23 Prozent aller Veränderungsprojekte konnten Organisationen hierzulande in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich abschließen. Das heißt, mehr als dreiviertel aller Change-Projekte verlaufen im Sand oder scheitern.

Gutes Change-Management ist in unserer Zeit einer der wichtigsten Faktoren für geschäftlichen Erfolg, denn Organisationen müssen ihre traditionellen Geschäftsmodelle, Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich und radikal in Frage stellen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch wie stellt man eine alte, gewachsene Organisation in Frage, ohne dass sie dabei zerreißt? Wie gehen Organisationen gestärkt aus Veränderungssituationen heraus?

Die Mutaree GmbH hat zum fünften Mal gemeinsam mit Sonja Sackmann, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München und Vorstandsmitglied des Instituts für die Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen sowie in Kooperation mit dem Fachverband Change Management im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) in der Studie „Change-Fitness 2018“ den Status quo der Veränderungsfähigkeit und
-bereitschaft deutscher Unternehmen ermittelt.

Insgesamt wurden 368 Teilnehmer aus Top- und Mittel-Management sowie Mitarbeiter aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und befragt.

Nur 4 Prozent der befragten Teilnehmer sind der Meinung, dass ihr Unternehmen derzeit „change-fit“ ist. Das große Mittelfeld sieht einen deutlichen Entwicklungsbedarf. Organisationen müssen innovativ denken und handeln und zeitgleich im Tagegeschäft effizient agieren. Die Kunst wird sein, Innovation und Effizienz miteinander zu vernetzen und ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Anforderungen zu finden. Dafür brauchen moderne Organisationen Top-Manager, Führungskräfte und Mitarbeiter die dafür sorgen, dass das Tagesgeschäft ihres Unternehmens effizient funktioniert. Sie müssen Experimente zulassen, in denen innovative Ideen und damit die Grundlagen für die Zukunft entwickelt und ausprobiert werden.

Ausgewählte Ergebnisse des umfassenden Studienberichts finden Sie hier:

Change-Fitness-Studie 2018/2019 Infogramm.pdf

Change-Fitness-Studie 2016/2017 - Haltung und Handwerk - Vom Erkennen zum Wollen, vom Wollen zum Machen

Veränderung als Dauerzustand hat es notwendig gemacht, dass Unternehmen Change Management stärker in den Fokus rücken. Dabei geht es neben dem Managen der inhaltlichen Veränderungen vor allem um die gekonnte Steuerung der personalen Seite der Veränderung. Angesichts der Vielzahl der Veränderungen, die bereits durchlaufen wurden und der zunehmenden Professionalisierung in diesem Bereich, sollte man meinen, dass sich über die Zeit auch ein positiver Trend zur Change-Fitness der Unternehmen abzeichnet. Aber ist das auch so?
Einiges spricht momentan für eine gewisse Change-Müdigkeit in Verbindung mit einer zunehmend vernachlässigten Nutzung beziehungsweise geringeren Effektivität dieser bewährten Change-Management-Hebel. Damit stellt sich die Frage, ob andere Hebel notwendig werden oder ob die bekannten Hebel anders und vielleicht professioneller angewendet werden müssen.

Diese Frage untersuchte die MUTAREE GmbH gemeinsam mit Sonja Sackmann, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München und Vorstandsmitglied des Instituts für die Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen, in der Studie „Change-Fitness 2016“. Um Antworten auf diese Frage zu finden, wurde bei der Auswertung auf die signifikanten Abweichungen im Antwortverhalten insbesondere zu den Studien aus 2010, 2012 und 2014, den verschiedenen Hierarchiestufen sowie erfolgreichen und weniger erfolgreichen Veränderern fokussiert.

Insgesamt wurden 408 Teilnehmer aus Top- und Mittel-Management sowie Mitarbeiter aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen zu dem Status quo ihrer Veränderungsfähigkeit und -bereitschaft befragt.

Change-Fitness-Studie 2016/2017 Infogramm.pdf

Change-Fitness-Studie 2014/2015 - Lernen, um zu verändern. - Veränderung, um zu lernen.

Status quo der Change-Fitness: Kultur, Führung, Kommunikation und Steuerung - was machen erfolgreiche Veränderer besser als andere? Diese Frage untersuchte die Mutaree GmbH gemeinsam mit Sonja Sackmann, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München und Vorstandsmitglied des Instituts für die Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen, in der Studie „Change-Fitness 2014“. Um Antworten auf diese Frage zu finden, wurde bei der Auswertung auf die signifikanten Abeweichungen im Antwortverhalten zwischen Unternehmen, die ihre Veränderungs als erfolgreiche Veränderungen klassifiziert haben, und denjenigen Unternehmen, die Ihre Veränderungen als weniger erfolgreich bewertet haben, fokussiert.

Die Fähigkeit, sich an verändernde Rahmenbedingungen schnell anpassen zu können, kann entscheidend sein. Unternehmenskulturen mit einem Frühwarnsystem, das es ermöglicht, für die Organisation relevante Änderungen schnell zu erfassen, können gestärkt aus Krisen hervorgehen. Sie versetzen sich in die Lage zu agieren anstatt zu reagieren und können aus der Situation der Stärke, Vorteile aus einer Veränderungen ziehen.

Change-Fitness-Studie 2012/2013 - Sind Unternehmen bereit für Veränderung?

Wie schnell reagieren Unternehmen auf Veränderungen? Fördern Unternehmen bei Change-Prozessen ihre Mitarbeiter ausreichend dabei, den künftigen Anforderungen gerecht zu werden? Und kommunizieren die Führungskräfte regelmäßig den Fortschritt der Veränderungen? Diese Fragen untersuchte die Mutaree GmbH gemeinsam mit Sonja Sackmann, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München und Vorstandsmitglied des Instituts für die Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen, in der Studie „Change-Fitness 2012“. Mit dieser Studie haben wir die aktuelle Situation von Veränderungsprozessen in Unternehmen differenziert erfasst und die Change-Fitness von Firmen und Mitarbeitern bewertet. So leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Klärung der Frage, warum manche Unternehmen mit Veränderungen wachsen, während andere fast daran scheitern.

Change-Fitness-Studie 2010/2011 - Wie steht es um Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit in unseren Unternehmen?

Erstmals ermittelte die Mutaree GmbH in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) über eine Online-Befragung der verschiedenen Hierarchieebenen den Status quo der Change-Readiness (Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit). Insgesamt 90 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum bewerteten die Change Readiness von Organisation, Management und Mitarbeitern.
Im Gesamtergebnis zeigten sich immense Entwicklungspotenziale. Nur 40 % der befragten Unternehmensleitungen schätzten die aktuelle Veränderungsfähigkeit und nur 49 % die gegenwärtige Veränderungsbereitschaft positiv ein. Die Einschätzungen der mittleren Führungsebene waren deutlich pessimistischer. Die Mitarbeiter schließlich positionierten sich mit ihren Bewertungen interessanterweise zwischen Unternehmensleitung und mittlerer Führungsebene. Nur 2 % aller Befragten bewerteten den Gesamterfolg der bisher durchgeführten Veränderungen mit einer Erfolgsquote von 81-100 % als sehr gut.

Die Mutaree Change-Readiness-Studie 2010 liefert mit ihren Erkenntnissen wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Schlüsselkompetenzen Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit. Sie wird über einen Zeitraum von 10 Jahren im Rahmen des Projektes „Change-Readiness-Evolution 2020“ alle zwei Jahre aktualisiert und neu aufgelegt.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, lassen Sie es uns einfach wissen.