Erfolgreiche Change-Projekte profitieren von Fehlern

Feedback und Reflexion im Change-Management wichtig

Wiesbaden, 20. September 2017 – Change ist Alltag. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen am Puls der Zeit kontinuierlich neue Wege gehen und Lösungen finden, um ambitionierte Ziele zu erreichen. Flexibilität und Ausdauer sind gefragt, genauso wie die Lust auf Veränderung. Fehler sind dabei unvermeidbar und sollten positiv genutzt werden. „Fehler gehören immer dazu und werden auch immer wieder gemacht. Unsere 10-Jährige Erfahrung als Change-Beratung zeigt, dass gerade erfolgreiche Organisationen eine konstruktive Fehlerkultur haben. Es ist legitim, Fehler zu machen, diese zu nutzen und positiv aus der Situation zu gehen. Unternehmen, die aus Fehlern lernen, entwickeln sich dadurch vor allem in Change-Prozessen kontinuierlich, schneller und erfolgreicher weiter“, sagt Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH.

Gute Fehlerkultur als Korrektiv für den richtigen Weg

Gerade Change-Projekte bedürfen einer kontinuierlichen Reflexion. So erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit, positive als auch negative Entwicklungen zu be-nennen und ggf. daraus zu lernen. Gerade Lernprozesse sind in der von Wandel und Anpassung geprägten Zeit von zentraler Bedeutung. „Der Einfluss einer Fehlerkultur wird meist unterschätzt. Es ist wichtig, die Möglichkeiten aufzudecken, die Fehler bieten können, denn oftmals sind es gemachte Fehler, die neue Herangehensweisen und Lösungswege aufzeigen“, sagt Claudia Schmidt.

Positive Fehlerkultur – was gehört dazu?

Kann eine Organisation offen über Fehler reden und daraus einen neuen Handlungsplan ableiten? Werden Fehler negativ sanktioniert oder entsteht sogar Angst? Dies führt meist dazu, dass Fehler verheimlicht oder vertuscht werden, wiederholt passieren und dem Unternehmen nachhaltig schaden können. Neutrale Moderatoren können bei der Etablierung einer positiven Fehler-Kultur als unabhängige Instanz wertvoll unterstützen und neue Handlungsmuster einführen. Jedoch können sie auch aus eigener Kraft erste Schritte gehen. Folgende Verhaltensweisen stützen einen konstruktiven Umgang mit Fehlern:

  1. Nehmen Sie den Mitarbeitern die Angst vor Fehlern und kommunizieren Sie Fehler offen
    Wo gehobelt wird, fallen Späne. Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter wissen, dass Fehler erlaubt sind, solange man aus ihnen lernt und genau derselbe Fehler nicht noch einmal geschieht.
  2. Vermeiden Sie Schuldzuweisungen
    Feedback ist wichtig, jedoch geht es nicht um die Suche nach dem Schuldigen, sondern darum, den Fehler objektiv zu analysieren, ihn zu akzeptieren und schnell eine Lösung zu finden.
  3. Fehlervertuschung ist keine Option
    Zeigen Sie keine Toleranz wenn Fehler vertuscht werden. Stellen Sie klar, dass Fehler an sich kein Problem sind, der Versuch sie zu vertuschen schon. Die Vertuschung eines Fehlers wirkt sich extrem negativ auf das Vertrauensverhältnis aus. Direkte und offene Kommunikation ist Normalität und der erste Schritt zur Schadensbegrenzung.
  4. Pflegen Sie einen konstruktiven Umgang mit Fehlern
    Was kann getan werden, um künftig die Wiederholung eines ähnlichen Fehlers zu vermeiden? Welche Schwachstellen gibt es und wo liegt noch Verbesserungspotenzial? Was können alle Beteiligten aus der Situation lernen? Dieser Lernprozess ist eine gute Voraussetzung für Innovation und Change.

Ein Video zum Thema „Positive Fehlerkultur in Change-Prozessen“ der Mutaree GmbH fin-den Sie auf https://youtu.be/hd4dHsajq-s