ChangEffect

Bei Veränderungsprozessen den Menschen in den Mittelpunkt stellen!

Viele Veränderungsprojekte wären erfolgreicher, würden Unternehmen neben der inhaltlichen auch die persönliche Ebene professionell begleiten. Diese Meinung teilen 95 Prozent der befragten Unternehmen in einer Untersuchung zum Forschungsprojekt „ChangEffect", die die Mutaree GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT durchgeführt hat.

Die Studie zeigt: Bei Veränderungen müssen Unternehmen weit mehr als nur Strategie, Struktur, Prozesse und Systeme berücksichtigen. Mutaree und Fraunhofer IPT wollen deshalb ein standardisiertes Verfahren zur Steuerung von Veränderungsprozessen und eine Methode zur Messung von deren Wirksamkeit entwickeln. Dass der Bedarf auf Unternehmensseite besteht, zeigt die Relevanzbefragung.

Für die Untersuchung werteten Mutaree und Fraunhofer IPT insgesamt 274 Fragebögen aus: 35 Prozent der Teilnehmer stammen aus den mittleren Führungsebenen, 26 Prozent sind im Top-Management, 14 Prozent im unteren Management tätig.

Standardisierte Methoden fehlen

56 Prozent der Befragten glauben, dass ein fehlendes Standardvorgehen im Change eine Hauptursache dafür ist, dass die Begleitung von persönlichen Übergängen (Transition) nicht gegeben ist. Während beinahe alle Befragten davon ausgehen, dass die Erfolgsquote bei enger Verzahnung der inhaltlichen und persönlichen Ebene steigt, vermuten 48 Prozent, die Begleitung persönlicher Übergänge finde deshalb nicht statt, weil die Wirksamkeit dieser Maßnahmen nicht nachgewiesen werden kann.

Erfolgsfaktor Mensch

Als weitere Gründe für die fehlende persönliche Begleitung nannten die Befragten mangelndes Bewusstsein des Managements, eine Unterschätzung der Bedeutung der Thematik, fehlende Ressourcen und hohe Kosten.

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Fraunhofer IPT

 

Mutaree